Dienstag, 3. November 2015

España – Valencia y Calpe



!Vaya vacaciones!
Hier erfahrt ihr gleich alles über meine unglaublich tolle Reise nach Spanien ans Mittelmeer.
Den Flug dorthin habe ich von meinem Freund zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich lerne gerade die Sprache und er hat mich damit super gut unterstützen können. Um den gesamten Urlaub auf Spanisch festzuhalten bin ich leider noch nicht gut genug, aber ich werde nach und nach darauf zurück kommen, das hier noch einmal zu übersetzten.
Wir waren insgesamt acht Tage unterwegs und hatten nach knapp der Hälfte einen Ortswechsel von Valencia nach Calpe.

Das liegt auch direkt an der Küste gut 120km südlich von Valencia.
Man kann die beiden Orte nicht vergleichen. Das eine ist eine Großstadt, in der man viel besichtigen und die Leute gut kennen lernen kann, das andere ist ein ruhiger offener Ort, an dem man alles hautnah erlebt. Beide haben uns total beeindruckt und den Wunsch dort einmal wieder zu landen verlieren wir auf keinen Fall aus den Augen.


1.      Tag
Wir sind am Donnerstag schon mit dem Fernbus zu einem Freund nach Hamburg gefahren, da der Flug um 6:40 Uhr starten sollte und uns das morgens im Hamburger Berufsverkehr zu stressig geworden wäre. Nach ein paar Bieren in einer verrauchten Kneipe klingelte der Wecker um 4 Uhr und wir fuhren mit den Öffis zum Flughafen und checkten ein. Die Gepäckaufgabe, das Umsteigen in Stuttgart und die beiden Flüge selbst verliefen reibungslos. Der erste Akt in Valencia waren unsere dicken Klamotten, welche wir uns erst einmal vom Leib reißen mussten. Wir sind von gut 12 Grad Celsius in Hamburg ins 23 Grad- warme Spanien geflogen. Das Wetter war dementsprechend schon einmal super. Meine ersten Worte auf Spanisch wechselte ich auch gleich mit einem Mann am Schalter für die Metro Tickets. In welcher Zone sei der Flughafen, in welche müssen wir etc. Die zweite Begegnung war mit der Rezeptionsdame im Hotel, und beides lief super. *stolz*
Wir haben unsere Klamotten aufs Zimmer gebracht, kurz das Bad gecheckt (was mir persönlich immer am wichtigsten ist) und sind dann zu Fuß in die Innenstadt. Die spanische Architektur ist wunderbar. Alle Gebäude sind verziert und haben an fast jedem Fenster kleine Balkone. Generell fiel mir auf, dass die komplette Innenstadt aus sehr hohen Gebäuden bestand. Aus Berlin oder Hamburg ist man auch mal kleinere oder frei stehende Gebäude gewohnt. Hier war alles sehr hoch, sehr eng und daher ein wenig unübersichtlich. Trotz alledem gefiel es uns von Anfang an sehr gut und wir haben gut 5 Stunden in kleinen Gassen, auf großen Plätzen und zu allerletzt auf dem Glockenturmturm „Miguelete“ verbracht.



Besonders in den kleinen Gassen haben wir viel Kunst entdecken können. Jegliche Mauern, Garagen oder auch Läden waren bunt und wirklich gut bemalt. Generell sind mir auch die vielen Theater- und Kunstschulen aufgefallen, was mein Herz höherschlagen ließ. Ich bin immer dafür, dass Kunst und Freidenken gefördert wird. Ob man nun super erfolgreich damit werden kann oder nicht, die Hauptsache ist man fühlt sich vollständig.











Die zweite Beobachtung war die Unmenge an Joggern, die durch die Parks und Grünflächen liefen. Überall, an jeder Ecke waren die. Entweder ist das gerade eine Trend oder jeder zweite Valencianer ist wirklich ein geübter Läufer und hat darin seine Erfüllung gefunden, aber die Anzahl schien mir schon nicht mehr normal. :D
Übrigens kamen wir uns sofort vor wie die typischen Touris. Jonas und ich liefen in kurzer Hose und T-Shirt rum, währen die Spanier bei 23 Grad schon Übergangsjacken oder Pullis trugen. Ich will nicht wissen, was die in der Hochsaison gewohnt sind…

2.      Tag
Da wir auf unserem Zimmer keinen Kühlschrank oder irgendwelche Haushaltsgeräte (Mikrowelle oder Wasserkocher) hatten, mussten wir immer für den Moment einkaufen. Den ersten Morgen haben wir dementsprechend am Straßenrand vorm Bahnhof gefrühstückt. Das war ungewohnt, aber echt lustig. Danach ging es mit dem Bus zur „Ciudad de las Artes y las Ciencias", dem Architekturviertel in dem ein Kino, eine Wissenschaftsmuseum und das größte Tiefseeaquarium Europas zu finden ist. Zunächst waren wir etwas verwirrt wo der Eingang und der Ticketverkauf waren, aber mit Durchfragen hat wieder alles funktioniert.


Das Wissenschaftsmuseum hat mich etwas an das Pheano aus Wolfsburg erinnert. Man konnte total viel selbst ausprobieren und anfassen. In einem Abteil waren fast alle Dinge aus meinem ehemaligen Physikunterricht untergebracht, wie Magnetfelder und Frequenzen durch Wellenbewegungen sehen, etc. (ich hab nicht allzu viel behalten, aber manches hat sich dann doch wieder eingeschoben) und in einem anderen Abteil ging es um Körperhaltung und Vorsorge. Man konnte seinen Mittelpunkt messen und versuchen die Balance zu halten und noch vieles mehr. Nebenbei wurde einem noch eine Menge über das richtige Tragen und Auftreten berichtet, damit man seinen Rücken optimal schonen kann. Das war für mich Neuland in einem Museum, aber mir gefiel, dass die Spanier darüber früh informieren und sich Gedanken machen. Nach einem kleinen Kaffee (um den Löffel zu klauen, da wir nicht einmal Geschirr besaßen) ging es weiter zum Oceanografico. Das Oceanografico besteht aus 12 Gebäuden, dessen Hauptgebäude einer Seerose ähneln soll und die weiteren noch vielen anderen Mustern aus der Meereswelt. Die 12 Gebäude waren auch unterschiedlich thematisiert. Im einen waren Tiere aus der Arktis, im nächsten Quallen und andere Tiefseefische, das letzte Gebäude war ein Stadion, in dem Delfinshows zu sehen waren und so weiter…

 
Die Delfinshow war super witzig. 5-6 Kinder durften einem Delfin Kommandos geben und ihn danach auch anfassen und nach vorne geholt wurden diese indem sie beim Tanzen alles geben mussten und der Guide die besten ausgewählt hat. Später waren dann die Eltern an der Reihe. Die Stimmung war richtig lustig und alle waren am Lachen.
Zurück in der Innenstadt haben wir an der nächsten Touri-Info die Bustickets gekauft, um nach Calpe und wieder zurück zu kommen. Mit dem Spanisch hat es wieder super funktioniert. 25€ für zweimal 3,5 Stunden Fahrt sind auch okay. Danach waren wir im Supermarkt um etwas zu trinken zu kaufen und sollten 2,71€ bezahlen. Wir haben dann 2,80€ gegeben und uns wurden mit einem bitterbösen Blick die 10ct wieder gegeben. Anscheinend war es sehr unhöflich von uns, dass wir wirklich noch diesen einen Cent geben wollten :D Andere Länder, andere Sitten…
Generell waren schnelle Snacks und die Getränke sehr günstig. Wir aßen zu Abend in einer Pizzeria in der Fußgängergasse und zahlten für eine Pizza plus Getränk gerade mal 7€. Und die haben wirklich gut geschmeckt. Danach ging es ein paar Läden weiter in eine „Cervecería“, in der man einen Liter Bier (in 5x 0,2 Flaschen in einem Eimer voll Eis) für 4€ bekam. Diese Kneipe wurde auch gleich unsere Stammkneipe für die nächsten drei Male. Donnerstags und sonntags gab es zwei Essen zum Preis von einem, sprich wir aßen wieder zwei Pizzen für 4€!! Da kann man nicht meckern.


Nachdem die Sonne untergegangen war und die Stadt allmählich voller wurde, war das Flair wunderschön. Wir saßen inmitten der Gassen, lauschten den Gesprächen der anderen und fühlten uns einfach nur wohl. Die Leute waren sehr freundliche, der Sangria war lecker und ich fand mehr und mehr Gefallen am Spanisch Bestellen und ein wenig Reden.
Auf dem Rückweg zum Hotel musste ich mit Jonas unbedingt Churros ausprobieren. Im Spanischunterricht haben schon alle davon geschwärmt. Churros sind eine süße Spanische Spezialität und die ist auch noch unglaublich lecker. Ich habe triple chocolate gewählt und Jonas Happy Berry. Delicioso!!


3.      Tage
Am 3. Tag ging es mit der Bahn ans Meer. Frühstück gab es bei Pan&Company, bei dem man um 11Uhr schon gefragt wurde ob man Bier zu seinem Baguette möchte. Wir haben dankend abgelehnt, eine ältere Gruppe allerdings nicht^^
Zum Baden war es leider zu kalt und auch sehr bedeckt, also liefen wir etwas am Hafen herum. Der Weg in der Bahn zum Strand gehörte auf keinen Fall mehr zum typischen Tourigebiet. Die Straßen waren dreckiger und zusammengefallene Häuser waren auch ab und an zu sehen.
Nachmittags haben wir uns etwas im Hotel ausgeruht und die Sachen gepackt für Calpe und abends ging es nochmal zu unser Stammkneipe.

4.      Tag
Überpünktlich ging es an diesem Tag im Bus los nach Calpe. Die Fahrt dauerte 3 ½ Stunden. Jegliche Felder an denen wir vorbeidüsten waren voller Zitronenbäume. Soweit das Auge reichte. An Baustellen oder auch bei Stau wurde der Verkehr von einem Beamten geregelt. Das habe ich hier im beamtenüberfüllten Deutschland noch nie gesehen^^
In Calpe angekommen haben wir gleich die richtige Richtung eingeschlagen, uns zur nächsten Touri-Info durchgefragte, dort eine Stadtkarte abgezwackt und dann auch gleich zum Hotel am Hafen gefunden. Die Dame an der Rezeption hat gesprochen wie ein Wasserfall, aber dadurch dass sie klar und deutlich gesprochen hat, habe ich wider Erwarten alles verstehen können. Selbst Jonas hat das gewundert und dachte ich hätte kein Wort übersetzen können bei dem Tempo. Im Zimmer hatten wir direkten Blick auf den Peñon de Iflach. Einem 380m hohen Fels, dem Wahrzeichen der Stadt, welchem wir gleich darauf einen Besuch abstatten wollte. Nach gut zwanzig Minuten waren wir so hoch, dass man schon die gesamte Stadt sehen konnte und gleich nach einem Tunnel, der durch den Fels gesprengt worden war kam eine Absperrung. Ich war ein wenig skeptisch, ob ich wirklich darüber klettern wollte um bis an die Spitze zu kommen, doch als ich in der Ferne ein älteres Ehepaar sehen konnte, welches die Entscheidung ebenfalls getroffen haben musste, hatten wir den Zaun auch schon hinter uns gelassen und das kleine Abenteuer konnte beginnen. Uns kamen zig Leute entgegen, es schien also üblich zu sein als Touri diese Tour zu machen. Die Wege waren teilweise so steil, dass man auf allen Vieren krabbeln musste und an anderen Ecken wiederum hingen Seile zum Hochziehen. Ganz oben waren nur noch dicke Felssteine und keine Wanderwege mehr. Die insgesamt 2 Stunden sind auf jeden Fall spannend geblieben, aber wir sind heil oben angekommen.


Zwei ältere Männer schlugen gerade wieder den Rückweg ein als wir ankamen und ein Kletterpärchen hatte sich die Steilwand hochgetraut. Zu allerletzt saß da oben auch noch eine Katze. Die hätten wir als letztes dort erwartet. 





Der Ausblick war atemberaubend. Man konnte die Skyline in Benidorm erkennen und eine enorme Hügellandschaft. An allen Seiten ging es steil hinab, aber das Gefühl da oben zu stehen war wirklich unglaublich. Wir genossen einen Augenblick den Moment, schossen noch ein paar Bilder und nachdem es anfing zu nieseln machten wir uns schnell wieder auf den Weg hinab. Die Felsbrocken sind sofort rutschig geworden und einen möglichen Unfall wollten wir natürlich im Urlaub vermeiden.

 
5.      Tag
Unser 16. Monatstag! Das Wetter war genial. Die Sonne schien, das Meer war türkis-blau und die Landschaft wunderschön. Wir haben uns sofort in Calpe verliebt. Wir mussten leider feststellen, dass unsere geplante Tour zu den Wasserfällen nichts mehr wird, da man den Ort nur mit dem Auto erreichen kann und nicht per Bus oder Bahn. Das hat uns etwas verwundert, da solche Attraktionen ja eigentlich mit einer guten Verbindung für Gäste ausgestattet sein sollten, aber wir haben gleich eine Alternative gefunden. Ein kleiner Laden mit dem Namen „Multiaventura“ und einem unbeschreiblich weltklugen Besitzer, welcher 5 oder 6 Sprachen fließend sprach, bot Schnorchel-, Tauchkurse, Kletterkurs und unter anderem eine Höhlentour an, für welche wir uns entschieden hatten. Also machten wir einen Termin für den nächsten Morgen und verbachten den aktuellen Tag am Strand und in der Altstadt. Wir haben uns Schnorchel gekauft und die unbeschreiblich schöne Meereswelt erkundet. So viele kleine und große, bunte und glänzende Fische habe ich noch nie in freier Wildbahn gesehen. Unter der Meeresoberfläche ist es so ruhig und man nimmt alle Geräusche und Bewegungen ganz anders war. Das hat mich echt beeindruckt.


Nachmittags ging es in die Altstadt. Dort herrscht ein auf und ab. Treppen über Treppen und wunderschöne kleine Häuschen und Gassen. Endlich haben wir es geschafft in original spanisches Restaurant zu gehen und ich habe Jonas in Las dos cañones zu eine riesigen Pfanne Paella de verdura eingeladen. Wir hätten noch eine zweite Verputzen können, so lecker war das. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Mund zusammen.


6.      Tag
Typisch deutsch kamen wir um 10 vor 9 an und der Besitzer grinste schon über unsere Überpünktlichkeit. Kurz danach wurde aber schon das Auto mit  den Tauchsachen der anderen Gruppe bepackt, wir bekamen unsere 3mm Neoprenanzüge, Schuhe und Helme und dann ging es runter zum Hafen in ein kleines Boot. Wir sind gut 20 Minuten bei strahlender Sonne übers Meer geschippert und haben uns mit zwei Mädchen aus Frankreich, die zum Tauchen dabei waren und dem Guide unterhalten. Der Typ war eh der Knaller. Er war früher ein erfolgreicher Architekt und hat irgendwann den Job hingeschmissen um seinen Abenteuerladen zu eröffnen. Jetzt entspannt er hier in der Sonne, kann seine Kunden in deren Sprache bedienen und macht jeden Tag verdammt coole Ausflüge!! Auf dem Boot wurde sich auf drei Sprachen unterhalten und keine davon war Englisch. Das war genau mein Ding!
Direkt in die Höhle gingen wir mit einem anderen Guide, weil „Gino“ die beiden Mädchen begleitete.  Mit einem Mix aus Spanisch und Englisch haben wir uns aber auch sehr gut verstanden.
Als wir irgendwann um einen weiteren dicken Fels fuhren konnten wir nun endlich den riesigen Höhleneingang sehen. Die Wellen, die gegen die Felsen klatschten machten mir ein wenig Angst, weil ich genau wusste dass wir da gleich irgendwie reinklettern mussten. Der Guide schwamm vor, kam geschickt  durch die Wellen und den Sog und band ein Seil fest. Jonas und ich schwammen daraufhin nach und es war genau wie erwartet. Man musste genauestens aufpassen wie weit man schwamm, um nicht zu nah mit der nächsten Welle an die Felsen zu schmettern und kurz danach musste man schnell genug sein, das Seil zu schnappen, weil man sonst mit dem Sog zurück- wenn nicht sogar unter Wasser gezogen worden wäre. Glücklicherweise hat alles geklappt und ich kam heile in die Höhle rein.

 
Dort drin war es mal wieder atemberaubend. Man musste aufpassen, wo man hintrat, alles war spitz und kantig. Wir liefen an riesigen Steinsäulen vorbei und Brocken, die schon ihren Weg nach unten gemacht haben, dann weckten wir noch schlafende Fledermäuse, die uns dann um die Ohren schwirrten. Teilweise waren die Wege so eng, dass wir krabbeln und uns auf dem Boden langschlängeln mussten, an einer anderen Ecke war wieder ein riesiger „Saal“. Der Steinsand auf dem Boden fühlte sich richtig komisch an, total fluffig und leicht, überall waren schon Handabrücke von vorherigen Abenteurern zu sehen. 


Der Ausweg aus der Höhle war nicht so kompliziert und gefährlich. Wir sind einfach so weit wie möglich ins Wasser gesprungen und dann gleich wieder zum Boot geschwommen. Dort haben wir noch ein paar Saltos vom Bootsrand gemacht und dann ging es wieder Richtung Hafen. Der Guide hatte während der Tour immer Fotos geschossen, welche er mir noch per Mail zusenden will. Hoffentlich klappt das…


Nachmittags waren wir noch am Strand baden und ich habe etwas in der Sonne gelesen. Nachdem es Tortilla zum Abendessen gab, sind wir noch am Fuß des Iflach spazieren gewesen und haben uns den Sonnenuntergang angeguckt.


7.      Tag
Wir sind extra früh aufgestanden um noch eine Runde Schnorcheln zu gehen bevor wir auschecken mussten und wieder mit dem Bus Richtung Valencia fahren sollten. Das war wieder wunderschön. Um viertel vor neun war das Wasser schon so warm. Die Fische fraßen alle an der Wasseroberfläche und kamen uns extrem nah. Ein anderer Fischschwarm kämpfte um ein Schilfblatt und einen Oktopus konnten wir auch in freier Natur erleben. Er schien einen guten Kumpel zu haben. Ein etwas größerer Fisch wich nicht von seiner Seite und folgte ihm egal zu welchem Stein oder welchem kleinen Loch. Eine super bunte Krabbe, die blitzschnell war haben wir auch beim Fressen beobachtet.
Irgendwann war uns dann aber doch zu kalt und wir mussten diese wundervolle Welt verlassen.
Wir harrten noch zwei Stunden vollbepackt in einer Strandbar aus bis der Fernbus kam und dann ging es wieder 3 ½ Stunden auf die Straße.
Abends in Valencias Innenstadt ging es noch ein letztes Mal in unsere Stammkneipe, wo uns dann auch endlich mal eine Kakerlake über den Weg lief. Sie lief einem Typen neben uns am Tische das Bein hoch und nachdem ich ihn darauf Aufmerksam gemacht hatte, sprang der ganze Tisch schreiend auf. Ich hab mich weggeschmissen vor Lachen und auch etwas vor Ekel.

8.      Tag
Unser letzter Tag. Es ist nicht mehr viel passiert. Wir haben unsere Taschen gepackt, um 12 Uhr beim Dönermann gefrühstückt und sind dann direkt mit der Metro zum Flughafen. Beide Flüge hatten etwas Verspätung und wir saßen 3 Stunden in Düsseldorf fest, aber ansonsten verlief alles reibungslos. Jonas Bruder holte uns in Hamburg ab und dann ging es direkt auf eine Geburtstagsparty, auf der wir unsere wundervolle Zeit mit Freunden ausklingen lassen konnte.

Alles in allem
…hat mir der Urlaub unglaublich gut gefallen. Ich hatte ersten Kontakt mit der Sprache und habe schnell bemerkt, dass man mich gut verstehen kann und ich immer alles bekommen habe, was ich auch erfragt, bestellt, etc. habe.
Wir haben so viele wunderschöne Landschaften gesehen, ob viel weiter höher oder unterhalb der Meeresoberfläche. Die Leute, denen wir begegnet sind waren freundlich bis hin zu bemerkenswert und die komplette Planung hat von Beginn an bis wir wieder in Celle aus dem Auto gestiegen sind reibungslos funktioniert.
Ich bin wirklich der Typ für Abenteuer und freue mich über die gesamten neuen Eindrücke, welche ich gewinnen konnte.


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